EXTÉRIEUR - VIDEOINSTALLATION
bei Phace Contemporary Music Wien für PIERRE HENRYS - EXTÉRIEUR von dem Album LA VILLE, aufgeführt im Odeontheater
Wild, roh, virtuos, sphärisch, einsam, chaotisch, strukturiert, präsentiert sich EXIT ODEON : LA CITÉ. Nach der Eröffnung der Reihe OdeonMusik mit EXIT ODEON : SPIEGEL am 20.Februar 2010 verwandelt PHACE das Odeon erneut in einen „musik-theatralen“ Raum in dem die Grenzen zwischen zeitgenössischer Musik, Elektronik, Klang- und Videoinstallation verschwimmen. Mit Werken aus „La Ville“ des Altmeisters der Musique Concrète, Pierre Henry, verbinden sich Kompositionen von York Höller, Dai Fujikura, Hugues Dufourt, Aliser Sijaric und Maurice Ravel zu abenteuerlichen, (elektro)akustischen Stadtbildern.
Videoinstallation von Mathias Windelberg & Philip Waldenberger
Thu, 30th Sep — Notes
LICHTGESTALTUNG FÜR NATHALIE KOGER

Lichtgestaltung für Nathalie Kogers 16mm Kurzfilm “Was ausgestellt wird”, u.a. gezeigt auf dem Viennale 2011 Filmfestival und Novi Sad 2012 Filmfestival”
Tue, 1st Jun — Notes
LICHTGESTALTUNG FÜR BERNHARD STAUDINGER


Für das Video “All that was left was to immerse oneself in the sensation of the moment” gezeigt u.a. im Chambre d´Amis
Sat, 10th Apr — Notes
LICHTGESTALTUNG FÜR KATHARINA AIGNER

Lichtgestaltung für “Heavy Weight” von Katharina Aigner. (Foto von Eric Kläring)
Sun, 20th Dec — 0 notes
WIR SPIELEN NICHT, VERSPROCHEN
Mit ihrer Ärmelhochkrämpelei beschwört die BAWAG gute, ehrliche Handarbeit; jetzt auch in Ihrem Geldinstitut. Mathias Windelbergs Übersetzung der Geste war im Ausstellungsraum der Bank zu sehen.
Performance I
Wenn’s so richtig zur Sache gehen soll, dann tun wir es alle. Vor der Schlägerei oder der wahrhaftigen Arbeit mit bloßen Händen. Jetzt wird es dreckig. Die Gewissheit von Schmutz und Schweiß verlangt hochgekrempelte Ärmel. Wollen wir doch ein reines Hemd bewahren.
Und weil wir alle die geräuschlose Geste kennen, macht sie auch ohne Aussicht auf tatsächliche Hackn Sinn. Politiker klappen sich die Ärmel über den Ellbogen und demonstrieren Arbeitswillen und Motivation.
Seit kurzem üben sich auch die Angestellten der BAWAG in dieser symbolischen Disziplin; in der Werbung und in den Filialen. Sie versprechen damit eine “neue Art von Bank”, in der die Dinge ordentlich angepackt und ehrliche Arbeit gemacht werde. Jetzt, nachdem die alte Bank Verlustgeschäfte verschwiegen hatte, haben die neuen AnalystInnen die Ärmel hochgeschlagen. Die KundInnen dürften sich vom imagetechnisch angeschlagenen Risikomanagement der BAWAG eine gewissenhaftere Bewertung der Performance (=prozentualer Wertzuwachs) möglicher Anlagen erhoffen.
Performance II
Dabei tragen sie alle Hemden oder Blusen. Keine T-Shirts, niemals ärmellos, keine Norwegerpullover und Netzleiberl kommen ohnehin nicht in Frage. Sie würden wieder etwas anderes bedeuten. Mit dem, was wir anziehen, teilen wir uns mit. Was und wie wir es tragen spricht über uns. Krempeln wir die Ärmel hoch oder nicht? Können wir das überhaupt? Was wird uns vorgeschrieben und aufgezwungen? Wer macht sie wo, wer trägt sie wann? Ahhh. “Kleidung ist Performance, dressing-up und dressing-down, tägliches Ritual.”
Mit diesem Satz wurde die Ausstellung der KünstlerInnengruppe Chicks on Speed im BAWAG Contemporary angekündigt. In der künstlerischen Performance wird aber nichts vorgespielt. Es wird erfahren und erlebt. Sie ist vergänglich und widerspricht im ersten Schritt dem Waren- und Objektcharakter bildender Kunst. Bis sie dokumentiert wird.
Performance III
Zeitgleich zu Power Tools: for the remote controlled metaverse der Chicks war in der BAWAG Videolounge Unser Versprechen, übersetzt zu sehen. Er schüttelt die mühsam bis knapp vor die Hand aufgestrickten Ärmel brutal aus. Kamera: Bernhard Staudinger, Dolly: Mario Strk. Bis sie wieder ihre volle Länge haben. Hemd: Sukie Katharina Polleros. Er geht aus dem Bild und schleift die meterlangen Ärmel hinter sich her. Konzept und Schauspieler: Mathias Windelberg und Eva Reidemeister
Text von Georg Oberhumer, fm5.at
Thu, 7th May — 0 notes
TEILNAHME AN DER GRUPPENAUSSTELLUNG PROJEKT PROJEKTION

Verfolgt man das aktuelle Kunstgeschehen, so scheint die Präsentation filmischer Bilder im Ausstellungsraum mittlerweile selbstverständlich. “Projekt Projektion” startete mit einem Blick auf die Voraussetzungen dieser “Natürlichkeit”, auf das spannungsgeladene Verhältnis von phänomenologischem, institutionellem und kinematografischem Raum, das zunächst anhand von drei historischen Arbeiten diskutiert und anschließend in Relation zu medienkünstlerischen Praktiken der Studierenden gesetzt wurde. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung ist eine Ausstellung mit wechselnden Perspektiven, eine Verbindung aus individuellen Interessen und gemeinsamen Überlegungen, und – nicht mehr ganz so selbstverständlich – ein Raum mit verschiedensten Projektionen.
Text von Matthias Michalka, Kurator Museum Moderner Kunst Wien
Tue, 5th May — Notes